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    Clinton und Trump – und die Diskussion um die Presse: Manipulierte Meinungen

    Dem Bürger im Land wird Einiges zugemutet: Pegida, AfD, Migration, PoCo, Genderismus, US-Wahlkampf und Wirklichkeitsfälschungen. Seit Wochen werden akustische und ideologische Formen dabei verwendet. Sie geben einen O-Ton vor, um eine Annahme zu konstruieren. Mitgeschnittene Interviews oder auch nur Hintergrundgeräusche suggerieren und haben eine bestimmte Funktion. Eine hin-, ver- und beweisende, kontrastierende und karikierende Mitteilung erreicht den Leser.

    Dem Bürger im Land wird Einiges zugemutet: Pegida, AfD, Migration, PoCo, Genderismus, US-Wahlkampf und Wirklichkeitsfälschungen. Seit Wochen werden akustische und ideologische Formen dabei verwendet. Sie geben einen O-Ton vor, um eine Annahme zu konstruieren. Mitgeschnittene Interviews oder auch nur Hintergrundgeräusche suggerieren und haben eine bestimmte Funktion. Eine hin-, ver- und beweisende, kontrastierende und karikierende Mitteilung erreicht den Leser.

    Hier ist eine Verrohung im Journalismus unübersehbar. Welcher sich im Höhepunkt in der Demontage des Bewerbers Donald Trump wiederfindet. Hier hat ein Wettrennen um die Verzerrungen ihre Geschmacklosigkeiten erreicht, dies lässt staunen.

    Man denke nur an die Tomicek-Karikatur eines hässlichen Donald Trump von vorne, der im Profil eine Klopapierrolle darstellen soll. Hier passiert etwas, das man als „Fäkaljournalismus“ verstehen darf. In dieser Kampagne erfährt der Leser wenig, was Trump wirklich sagt und was er will. Ebenso wenig erfährt man etwas über Hillary Clinton; beide Politiker stehen im Schatten einer Grundhaltung, die der Ignoranz der Medien und deren manipulierten Meinungen unterliegt.

    Erstaunlicherweise macht sich gerade in dieser Situation ein Journalist für eine objektive Berichterstattung stark. Es gehört Mut dazu, der Deutschen Presseagentur zu sagen, es dürfe nicht an objektiver Berichterstattung fehlen. Eine erstaunliche Erkenntnis: „Gesteuerte Emotion zugunsten des persönlichen psychologischen Vorteils“. Fazit: „Gerade weil Trumps Programm für Amerika sachliche Kritik geradezu herausfordert, ist es doppelt betrüblich, dass auf diese weitgehend verzichtet wird. So entsteht der Eindruck, da wolle die Deutungselite nur wieder ihr Gemüt kühlen. Die Debatte werde geschlossen, weil es so verfügt worden sei von den Türwächtern des Diskurses. In Ansehung des Falles Trump braucht sich niemand zu wundern, wenn Meinungseinfalt verdrießlich stimmt und Zyniker macht.“

    Dazu kommt eine warnende Stimme aus Deutschland: Jakob Augstein schreibt in einer Kolumne von Spiegel online (vom 20. Oktober) über das „Sicherheitsrisiko Clinton“ und greift die außenpolitische Position von Donald Trump auf: „Trump wäre in der Frage von Krieg und Frieden vermutlich die bessere Wahl als Clinton.“

    Siegfried Simperl,

    74544 Michelbach/Bilz