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    Reiseveranstalter mit Bibel-Profil

    Die Israel-Reise Papst Benedikts ist für Mai 2009 angesetzt – für viele ein weiterer Anlass, „auf den Spuren Christi zu wandeln“. Aus diesem Grund bietet das Unternehmen „Biblische Reisen“ eine Sonderfahrt an, die in Form einer achttägigen Pilgerfahrt zu den wichtigsten Stätten des Heiligen Landes führt und mindestens an einem Ort die Teilnahme am Papst-Gottesdienst verspricht. Doch auch sonst macht das Unternehmen, das aus mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie zahlreichen freiberuflichen Reiseleiterinnen und Reiseleitern besteht, attraktive Angebote.

    Die Israel-Reise Papst Benedikts ist für Mai 2009 angesetzt – für viele ein weiterer Anlass, „auf den Spuren Christi zu wandeln“. Aus diesem Grund bietet das Unternehmen „Biblische Reisen“ eine Sonderfahrt an, die in Form einer achttägigen Pilgerfahrt zu den wichtigsten Stätten des Heiligen Landes führt und mindestens an einem Ort die Teilnahme am Papst-Gottesdienst verspricht. Doch auch sonst macht das Unternehmen, das aus mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie zahlreichen freiberuflichen Reiseleiterinnen und Reiseleitern besteht, attraktive Angebote.

    Ursprünglich begann für den Reiseveranstalter alles damit, dass im Jahr 1962 eine Reisegruppe unter der Leitung des Bibelwissenschaftlers Herbert Haag vom Libanon über Syrien und Jordanien nach Israel reiste. Aus dieser Reise entwickelte sich eine Tradition, bei der es von Anfang an um intensive Glaubenserfahrungen ging. Außerdem waren alle Reisenden um ein tieferes Verständnis der Bibel bemüht: Wie sie entstand und was sie ausdrücken will. Später baten private Gemeinde- und Freundesgruppen das Unternehmen um Einzelreisen. Damit prägten sie den Bereich „Gruppenreisen“, der mittlerweile jährlich von mehr als 500 Gruppen genutzt wird. „Biblische Reisen“ stellt für jede Gruppe ein individuelles Programm nach ihren Wünschen zusammen, wobei die jeweilige Gruppe – unterstützt vom Unternehmen – das Reiseland und das Thema der Reise selbst bestimmen kann. Schon bald wünschten sich die Kunden neue Reisen und fernere Ziele. Im Angebot wurden also die „Länder der Bibel“ durch die „Stätten der Christenheit“ oder gar die „Welt der Religionen“ ergänzt.

    Nach seinem Wahlmotto „Kulturen erleben – Menschen begegnen“ bietet das Unternehmen heute viele verschiedene Formen von Reisen an: Einfache Studienreisen sollen den Kunden das jeweilige Land mit seinen Facetten näherbringen. Biblische Studienreisen führen in die Länder des Nahen Ostens und werden von theologisch gebildeten Reiseleitern begleitet. Kunst-Expeditionen wollen an die Werke der bildenden Kunst heranführen, wieder andere Reisen sind mit Wanderungen verbunden.

    Für die diversen Reiseziele, die 60 Länder umfassen und von Ägypten, Estland und Russland über Libyen, Marokko und Japan auch Länder wie Peru, Thailand und die USA einschließen, bietet „Biblische Reisen“ viele unterschiedliche Reisewege: Bahnangebote werden ebenso gemacht wie Flugreisen und sogar Kreuzfahrten.

    Doch einige Aspekte sind den Veranstaltern für jede Reise wichtig – unabhängig davon, wo sie hinführt. Die Reisen werden von Reiseleitern begleitet, die gut ausgebildet und häufig auch als akademische Lehrer tätig sind. Je nachdem, um welche Art von Reise es sich handelt, sind sie theologisch, künstlerisch oder anderweitig spezifisch qualifiziert. Auch ein umfangreiches Programm gehört zu jeder Reise.

    Vor allem ist dem Veranstalter aber wichtig, dass die Reisen ökumenisch ausgerichtet sind, da „Biblische Reisen“ überzeugt ist, dass der Glaube und die Religion helfen, ein Land und seine Bewohner zu verstehen. Daher wird viel Wert auf ein religiöses Rahmenprogramm gelegt, das etwa eine Morgenbesinnung oder wahlweise Gottesdienste einschließt. Die Reiseteilnehmer wie auch die Fachleute der Reiseleitung gehören oft unterschiedlichen Konfessionen und Religionen an. Deshalb wird um gegenseitigen Respekt gebeten. Wie das Unternehmen berichtet, schätzen die Gäste gerade diesen Stil der Ökumene sowie die daraus resultierende positive Atmosphäre und den freundlichen Umgang miteinander.

    Das Unternehmen, das sich selbst als „Reiseveranstalter für alle, die sich für Kultur, Religion und Geschichte interessieren“ definiert, hat sich zum Ziel gemacht, zum Kennenlernen der eigenen Wurzeln beizutragen. Dazu sollen die Bibel, die Begegnungen und die Reise an sich beitragen. In diesem Sinne ist auch das Symbol des Veranstalters zu verstehen, das zwei Wege darstellt, die sich unter einem geöffneten Buch treffen. Damit soll einerseits an die Ökumene erinnert werden, die sich unter dem Wort der Bibel trifft. Andererseits wird auf das Reisen verwiesen, das eine Möglichkeit zum besseren Verständnis des Bibelwortes bietet.

    Mit der Sonderfahrt in das Heilige Land bietet „Biblische Reisen“ vom 9. bis 16. Mai 2009 nicht nur eine Pilgerfahrt an, die parallel zu der des Papstes stattfindet, sondern weist zudem ein umfangreiches Programm auf. Die wichtigsten Stationen aus dem Leben Jesu – wie etwa Betlehem, Nazareth, Jerusalem, Emmaus oder Kafarnaum –, werden ebenso besucht wie die Wüste Juda, der Ölberg, der Berg Tabor oder das Tote Meer. Außerdem haben die Reisegäste bei einem Gang durch die Altstadt, durch den Garten Getsemani oder bei einem Badeausflug Gelegenheit, die Kultur des Landes zu erleben und auszuruhen.

    Von Marie-Bernadette Weimann